FRÜF – Frauen reden über Fußball

FRÜF018: LGBTQIA+ ist mehr als Coming-out

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FRÜF is back! Pünktlich zum ersten Jubiläum unserer Auszeichnung mit dem Goldenen Blogger am 9. März 2020 haben wir die erste Sendung des neuen Jahres für euch. Für die neue Folge haben wir uns vom Erinnerungstages im deutschen Fußball der Initivative „!Nie wieder“ inspirieren lassen, der diesmal die Schicksale derer in den Fokus gerückt hat, die aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität von den Nazis verfolgt wurden.

Wir spannen den LSBTIQA+ Regenbogen im Fußball auf, reden über den unterschiedlichen Umgang mit dem Thema Coming-out im Männer- und Frauenfußball, über Homo- und Queerfeindlichkeit, die Solidaritätsaktion der „11 Freunde“, Umgang mit der Problematik von Binarität im Sport und vieles mehr. Dafür haben wir mit Freddy und Eva-Lotta zwei tolle Gäst*innen eingeladen und ein Interview mit der Journalistin und Autorin Seraina Degen geführt. Wir hoffen, ihr habt an der Folge so viel Freude wie wir und freuen uns, dass ihr uns auch mit unserem nach wie vor etwas unregelmäßigen Veröffentlichungsturnus weiter die Treue haltet.

P.S.: Ein kleiner Teil des Interviews am Ende ist auf Alemannisch geführt, Tami und Seraina wollten ein wenig Dialekt-Vielfalt in unsere Folge bringen. Wir hoffen, ihr könnt das verstehen :).

Shownotes

FRÜF-Merch

Den offiziellen FRÜF-Merch gibt’s weiter bei Zopfball, die sich schon länger für Frauen im Fußball einsetzen und unter anderem auch die Kollektionen von Nadine Angerer, Anja Mittag und Sara Doorsoun vertreiben. Wir freuen uns sehr, ein Teil von #TeamZopfball zu sein!Ihr könnt Hoodies, T-Shirts, Beanies und Beutel in unterschiedlichen Farben bestellen. Alles wird bei Zopfball im Siebdruckverfahren bedruckt und ist aus Biobaumwolle, vegan und Fair Wear. Die Bestellabwicklung läuft auch komplett über Zopfball. Die 20% von jedem Einkauf, die wir bekommen, spenden wir bis auf Weiteres an Sea-Watch.

Abseits des Monats

Wo ist eigentlich die viel beschriene Demut des Fußballs geblieben? Wenn Teams aus zwei Ländern in ein drittes reisen, um europäische Wettbewerbe in Zeiten von Corona aufrecht zu erhalten, können wir sie jedenfalls nicht erkennen. Wenn Verantwortliche des FC Bayern es unproblematisch finden, Beziehungen mit Quatar zu führen, aber sehr dramatisch, auf einem Rollfeld zu stehen, noch weniger. Internationale Wettbewerbe in Pandemiezeiten sind unser Abseits des Monats, Shoutout an Karl-Heinz Rummenigge fürs Lebenswerk.

Volltreffer des Monats

Beim National-Team (w) wurden für die EM-Qualifikationsspiele keine Spielerinnen mit unnötigem Weg eingeflogen und auf Sportlerinnen, die in England spielen, explizit verzichtet. Für die Fußballerinnen selbst ist das eine schwierige Situation, aber: „Uns (ist) sehr bewusst, dass wir uns in einer privilegierten Lage befinden, weil wir die Spiele austragen dürfen und damit die Chance haben, uns auf die EM 2022 vorzubereiten.“ (Martina Voss-Tecklenburg, Bundestrainerin) Dieses verantwortungsvolle Handeln finden wir vorbildlich.

Podcasttipp

Eva-Lotta hat uns als Podcasttipp Project Fußball von der Deutschen Welle mitgebracht. James Thorogood spricht hier mit spannenden wechselnden Gästen über die Folgen von Corona auf den deutschen Fußball.

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